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Was können wir für dich tun?
Zwischen Erwartungen und dem eigenen Weg

Für Jugendliche und junge Erwachsene
Vielleicht spürst du, dass dein Weg anders aussieht als der, den viele um dich herum gehen. Vielleicht fragst du dich manchmal, ob mit dir etwas nicht stimmt. Oder du bekommst sogar
genau das zu hören. Vielleicht fühlst du dich anders. Bist wütend, traurig, einsam oder hast einfach keine Ahnung, was eigentlich gerade mit dir los ist. Und gleichzeitig gibt es da vielleicht diese Gedanken:
Was wäre wenn... ?
Was wäre, wenn du wirklich herausfinden könntest, was dich erfüllt? Wovon du träumst? Wofür du losgehen möchtest?
Da sind Erwartungen, Entscheidungen und jede Menge Möglichkeiten. Manche davon sind vielleicht ganz nett.
Aber passen sie zu dir? Keine Angst. Hier ist nicht noch ein Ort, an dem du angepasst und in etwas eingefügt werden sollst, das dich nicht anmacht – und dir vielleicht sogar Bauchschmerzen bereitet. Ich glaube, dass jeder Mensch seinen eigenen Platz im Leben finden kann. Nicht indem er sich anpasst, sondern indem er sich selbst näher kommt. Dafür darfst du dir Zeit nehmen. Wir schauen gemeinsam auf das, was schon da ist. Auf deine Stärken. Auf das, was dir Freude macht und dich lebendig werden lässt. Und genauso auf das, was dich zweifeln lässt, dir Angst macht oder dich zurückhält. Es geht nicht um den großen Masterplan. Es geht darum, dir selbst zu begegnen. Denn daraus können Klarheit, Vertrauen und die nächsten Schritte wachsen. Nicht irgendein Weg. Deiner.
Für Eltern
Ein Kind auf seinem eigenen Weg zu begleiten, ist eine der schönsten und gleichzeitig herausforderndsten Aufgaben.
Wir wünschen unseren Kindern Sicherheit. Wir möchten, dass sie ihren Platz finden, glücklich werden und eine gute Zukunft haben. Und dann möchte das eigene Kind vielleicht einen Weg einschlagen, den wir selbst nicht verstehen. Einen, den wir nicht kennen. Einen, bei dem wir nicht wissen, wohin er führt. Ein anderer Weg ist nicht automatisch ein falscher Weg. Manchmal braucht es Mut auf beiden Seiten. Den Mut eines jungen Menschen, herauszufinden, wer er eigentlich ist. Und den Mut der Eltern, zuzuhören und auszuhalten, dass nicht alles planbar ist. Das eigene Kind nicht aus Sorge zurück auf einen vertrauten Weg zu führen, sondern neugierig darauf zu bleiben, wohin sein Weg führt.
Mein Mann Steffan und ich begleiten euch dabei, einander besser zu verstehen, Vertrauen aufzubauen und auch das, was manchmal schwierig oder anders erscheint, mit einem anderen Blick zu betrachten. Denn vielleicht liegt gerade darin etwas, das dieses junge Menschenleben einmal mit in die Welt bringen wird.

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